Kortison-Mops adieu! – High-Intensity Interval Training und Hula Hoop

4 Monate Chillen und Kortison inklusive Hungerattacken zahlt sich aus. Ich sag nur „Doppelkinn“, aber hallo! Jawohl, es hätte schlimmer kommen können als die 2,5 Kilo, die die Waage nun zu viel anzeigt; denn das ist bei einer Langzeittherapie von Kortison vergleichsweise noch recht wenig. Klar, bisschen Bewegung und weg sind sie, aber von nichts kommt eben nicht, was tun muss ich also schon. Außerdem bin ich unfit, was kein Wunder ist, aber dennoch ebenfalls schleunigst geändert werden muss. Außerdem hat Frau Dr. Ständig-Lächelnd die Pausetaste in meinem Leben gedrückt. Im Moment weiß ich also nicht, wie gut die Chemotherapie gelaufen ist, wie es weitergeht, warte auf meinen PET-Scan, die anderen Abschlussuntersuchungstermine und deren Auswertung. Warte darauf, wie es nun zeitlich wann weitergeht. Diese Ungewissheit macht mich verrückt, also muss ich was tun, um mich abzulenken. Mit Sport schlage ich also 3 mopsige Fliegen mit einer Klappe.

Aber Sport soll Spaß machen und nicht zu aufwendig oder zeitintensiv sein, um es auch über längeren Zeitraum auszuüben. Effektiv sollte es nebenbei wohl auch sein.

Also verrate ich dir mein Trainings-Geheimnis: High-Intensity Interval Training und Hula-Hoop.

Studien zufolge ist das High-Intensity Interval Training die schnellste und effektivste Methode, um weniger Fett und mehr Muskeln zu erreichen. Bereits nach 8 Wochen sind deutliche Ergebnisse sichtbar. Jawoll!

Ich schwinge mich also auf´s Fahrrad im Fitness-Center und wärme mich 5 Minuten auf. Dann geht´s los: im Wechsel gebe ich 24 Sekunden Vollgas und radel’ im Anschluss 36 Sekunden langsam. Das wiederhole ich 20 Mal. Und das war´s auch schon. Ich kann nach Hause gehen. 3 Mal die Woche sind ausreichend. Kaum zu glauben, aber ist das nicht super?

Wer denkt, dass das ja voll easy ist – wie ich übrigens anfangs – wird schnell eines Besseren belehrt. Nach 5 Minuten will ich aufhören und denke, dass es eine dumme Idee war, meinen Körper nach der langen Pause so zu fordern. Himmel Herrgott, verfluche ich mich. Aber hey, ich hab ´ne Chemotherapie überstanden, also lache ich mich aus und kämpfe mich durch. Danach bin ich stolz wie Oskar und die ausgeschütteten Glückshormone bringen mich zum Lächeln.

Nun aber mal Butter bei die Fische! Wer nicht glauben will, dass das funktioniert, den überzeugen vielleicht die zahlreichen Studienergebnisse:

  • Senkung der Blutzuckerwerte um 12 %
  • Senkung der Insulinwerte um 37 %
  • Senkung der Blutfettwerte um 26 %
  • Steigerung der Insulinsensitivität um 23 % bis hin zu 58 %, was gleichbedeutend mit einer
  • Senkung der Insulinresistenz ist
  • Reduzierung des Bauchfettes (viszeral) um 17 bis hin zu 48 %
  • Reduzierung des Unterhautfettes (subkutan) um 18 %
  • Verbesserung der aeroben Leistung (Ausdauer) um 15 %
  • Anstieg der Catecholamine (z. B. Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin)

Und damit ich mich auch zu Hause an den „traingsfreien Tagen“ nicht allzu sehr langweile, mache ich 30 Minuten Hula-Hoop mit einem 1,2 kg schweren #Weight Hoop. Vor dem Fernseher bei Devious Maids, einer klassischen Girlie-Serie. Neben Spaß und dem Aufbau von Bauchmuskeln kommt es durch die Massagenoppen aus Schaumstoff auch noch zu einer Entkrampfung und Entgiftung der Muskeln.

Mit diesem Work-Out kann ich im Urlaub dann auch wieder ordentlich bei den Tapas und Sangria zulangen. Perfekt!

Bei den mit # gekennzeichneten Links handelt es sich um sogenannte „Anzeigelinks“. Das mache ich, damit es für euch leichter ist, die von mir genannten Produkte anzugucken, Preise einzusehen und sie ggf. nachzukaufen.

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