Chemohirn – Ey Mann, wo is´ mein Auto?

„Wo steht ´n dein Auto?“ – Nachdenken, noch mehr Nachdenken, Schrecksekunde, und trotzdem habe ich absolut keine Ahnung, wo ich es erst gestern abgestellt habe. Suchen ist also angesagt, denn es gibt mehrere Seitenstraßen. Ok, komisch, passiert ?! – noch wundere ich mich, denn eigentlich vergesse ich das nie.

Auto abgeschlossen? Was wollte ich nochmal im Rewe kaufen? Wo steht das Auto diesmal? Was wollte ich sagen? Was wollte ich hier im Schlafzimmer noch gleich holen? Eigentlich habe ich diese Momente 3 Mal im Jahr, wenn ich echt überarbeitet bin und Urlaub brauche und nicht 2 Mal am Tag, obwohl ich nahezu tiefenentspannt bin.

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Arbeit ruft! berufliche Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell

Arbeiten, ja bitte. Stress, nein danke! Die Lösung: berufliche Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell! Endlich soll es losgehen, ich will! Zurück in mein altes Leben, in dem ich nützlich sein kann. Eine Aufgabe habe. Nur kann ich das, nachdem ich so lange von der Bildfläche verschwunden war, vielleicht nicht von 0 auf 100.

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Minutenabklatsch mit Horst. Wenn der Krebs erstmal weg ist.

Mein erster Gedanke nach dem „Genesungssatz“ von Frau Dr. Ständig-Lächelnd war: „Und nun?“ 
Wie es weitergehen und ich von heute auf morgen normal leben soll(te), war – ist mir noch immer – ein Rätsel. „Na super, dann ist ja alles wieder gut“ – könnte man denken. Es fühlt sich aber nicht so an. Der Pause-Knopf, den Lilli gedrückt hat, hält noch immer an.

Es fühlt sich an, als würde ich den ganzen Tag nichts machen. Nichts im Sinne von Einkaufen gehen, durch die Stadt bummeln, Rezepte nachkochen, ein Bild im Flur aufhängen, einen Zahnarzttermin wahrnehmen, Lucky Grey und die Pinots besuchen, mit Schatzi ins Outlet fahren und in die Sauna gehen. Das ist zwar mehr als nichts, bitte nicht falsch verstehen, aber effektiv fühlt es sich trotzdem nicht an. Ich fühle mich noch immer von Lilli gebremst. Unnütz. Dabei will ich nichts mehr, als endlich wieder Gas zu geben. Ich will etwas leisten – versteht man das?

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Perücke – Echthaar vs. Kunsthaar

Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß, dass mit Abstand das Schlimmste für mich der Haarverlust war. Der Moment, in dem mir die Luft wegblieb und ich drohte umzukippen, ist mir noch immer sehr bewusst. Tage vergingen, bis ich mich traute überhaupt in den Spiegel zu blicken. Und heute frage ich nach 10 Minuten in die Runde, ob ich endlich meine Perücke abnehmen kann. Will ja nicht, dass sich jemand unwohl fühlt, wenn er auf meinen Astralkopf gucken muss. Nach wie vor ist es für mich aber undenkbar, die Wohnung ohne Perücke zu verlassen – no way!

Inzwischen ist das durch meine 3 unterschiedlichen Perücken zwar total verwirrend für die Handwerker vor der Haustür, (Riesenbaustelle für U-Bahn-Tunnel; nein, ich hör´ keinen Baulärm, wohn´ hinten raus) aber schön abwechslungsreich für mich.

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