Back to myself – Der Blick nach Vorne

Nachdem ich mich einige Wochen zurückgezogen habe, um für eine gewisse Zeit einfach mal nicht über Lilli zu sprechen, zu schreiben, an sie zu denken, überhaupt in irgendeiner Weise mit ihr konfrontiert zu werden, bin ich nun, nach dieser Pause, bereit, mich wieder mit der Vergangenheit und Lilli auseinander zu setzen.

Im Dezember noch drohten mich die Ängste häufig einzuholen. Was ich brauchte war Abstand und wenn man einfach 65 h die Woche arbeitet, gelingt einem das ganz gut. Meine Vorsätze, mehr auf mich und meinen Körper zu achten, musste ich daher erst einmal über Bord werfen. Aber nur so gelang es mir, Abends nicht daran zu denken, was wäre, wenn ich ein Rezidiv hätte, sondern vielmehr daran, was ich morgen noch erledigen muss. Ohne Chemohirn klappt das inzwischen auch wieder richtig gut.

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Neustart Frankfurt. Husten. Alles gut. Lungenentzündung. Bekämpft. Lungenentzündung, die zweite. Alles wird wieder gut. Krebs, Lilli. Kurz vor knapp. Kampf. Chemo. Bestrahlung? Weiter kämpfen? PET-Scan. Angst! Gesund. Rauschen. Angst…

Der Titel meines Filmes würde vermutlich „Von einem Extrem ins andere“ heißen. Oder „Ein Jahr Achterbahn“. Ich habe die Hauptrolle gespielt, aber den Film kann ich mir erst jetzt angucken. Während des Drehs hatte ich keine Zeit. Da war ich Caty, die Kämpferin. Die, die ihr kennt. Die humorvoll mit dem Thema Krebs umgegangen ist; stark war.

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