Mein besten Freunde und der Thrombozyten-Eklat

Ins Auto steigen, Intoxicated – das gute Laune Lied vom letzten Mal läuft. Gute Laune. Nachdem ich gestern morgen erst noch das Rundum-Sorgenpaket runtergespielt hatte, (ich fühl´ mich nicht hübsch, ich hab´ ein dickes Gesicht, mir ist schlecht, ich bin schlapp, mir ist schwindelig, ich mag nicht mehr, es wird sicher schlimmer im nächsten Zyklus) habe ich mich dann gedanklich an den Haaren ins Bad geschliffen und mir innere Stärke ins Gesicht gemalt, meinen Bikini angezogen und mich auf den Balkon gelegt. Später sind Schatzi und ich mit meinem Selbstwertgefühl spazieren gegangen und haben ein Eis gegessen, danach Dorade gegrillt und abends konnten wir sogar so spontan sein und mit den Nachbarn – die 3 Studentenjungs, die immer mit vollen Gläsern vor der Tür stehen, in einen Beachclub gehen. Sogar ´ne Weinschorle habe ich mir gegönnt.

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Wie sagt man jemandem, dass man Krebs hat?

Dieser Post hätte sicher vor all den anderen erscheinen müssen – hätte euch aber trotzdem nicht geholfen. Fakt ist, es gibt keinen richtigen Zeitpunkt und auch keinen richtigen Weg!
Schatzi wurde brutal damit konfrontiert, Super-Dad behutsam, aber ebenso direkt. Vitamin-Mum ganz sensibel von Super-Dad – ebenso wie Oma & Opa. Fetti und Schnecki möglichst kinderfreundlich von mir selbst, Lucky-Grey strukturiert am Telefon, die Pinots mitten auf meiner Party, Katinka, Hulky & Sorgen-Mutta von Schatzi, Candy-Brandy und engere Freunde sogar per Whatsapp. Ich habe also alles durchprobiert und kann euch trotzdem nicht sagen, wie es geht. Trotzdem muss man, denke ich, die unterschiedlichen Adressatengruppen differenzieren:

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