That´s it! Chemotherapie, der letzte Tag

Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt – das ist es wohl, was meinen letzten Chemotherapie-Tag am Besten beschreibt.

Ich denk so: „Hingehen, Port anstechen, Cocktail innerhalb von 50 Minuten reinlaufen lassen, Tavegil ausschlafen, gut fühlen und vor Freude heulen, dass alles vorbei ist.“

Es passiert Folgendes:

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Wir haben die Wahl, ein Leuchtmensch zu sein – Psychoonkologie

Ich brauche keinen Psychodoc. Danke, aber die sind für Leute, die kaputt sind. Und kaputt bin ich nicht. Ich halte auch nicht viel von denen. Vielleicht verständlich, wenn man bedenkt, dass ich während der Fibromyalgie ständig neu durchleuchtet wurde, weil man nicht wusste, was ich überhaupt hatte. Findet man nichts Physiologisches, ist´s wohl der Kopf, der einem Ärger macht. Also einfach noch ein psychologisches Gutachten erstellen, irgendeiner wird schon sagen: „Jap, die hat einen weg!“

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Mein besten Freunde und der Thrombozyten-Eklat

Ins Auto steigen, Intoxicated – das gute Laune Lied vom letzten Mal läuft. Gute Laune. Nachdem ich gestern morgen erst noch das Rundum-Sorgenpaket runtergespielt hatte, (ich fühl´ mich nicht hübsch, ich hab´ ein dickes Gesicht, mir ist schlecht, ich bin schlapp, mir ist schwindelig, ich mag nicht mehr, es wird sicher schlimmer im nächsten Zyklus) habe ich mich dann gedanklich an den Haaren ins Bad geschliffen und mir innere Stärke ins Gesicht gemalt, meinen Bikini angezogen und mich auf den Balkon gelegt. Später sind Schatzi und ich mit meinem Selbstwertgefühl spazieren gegangen und haben ein Eis gegessen, danach Dorade gegrillt und abends konnten wir sogar so spontan sein und mit den Nachbarn – die 3 Studentenjungs, die immer mit vollen Gläsern vor der Tür stehen, in einen Beachclub gehen. Sogar ´ne Weinschorle habe ich mir gegönnt.

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Wenn deine Freundin Krebs hat

Heilige Scheisse, was redet sie da? Krebs? Ist doch Quatsch! Sie ist 23! Sie hat sicher nicht zugehört. Ich weiß, sie kann dramatisch sein, aber das wär‘ dann auch für sie übertrieben. „Das hast du sicher falsch verstanden!“ Ok, das hätt‘ ich nicht sagen sollen. Ich dachte sie war heute beim Lungenarzt. Ich versteh das nicht. Hm, also „wir schaffen das mein Schatz, egal was passiert, wir schaffen alles!“ – so sagt man das doch, oder? Man ist auf diese Situation nunmal nicht vorbereitet. Ich dachte auch, dass man bei sowas gemeinsam beim Arzt sitzen würde und vor einem jemand sitzt, der einem mit mitleidigem Blick das Ausmaß und weiteres Vorgehen der Krankheit erklärt. So wie in Filmen halt. Und nicht, dass meine Freundin mich heulend mit dem Auto abholt, an der Seite ranfährt und mir erzählt, sie hätte Krebs. Ich habe keine Ahnung, was jetzt hilft, aber sie mag Pizza. Vielleicht hilft das ja.

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Der Weg zur Diagnose Morbus Hodgkin

Ich bin 23, die Welt steht mir offen.
Mandeln raus, Weisheitszähne raus, Fibromyalgie nach 2 Jahren besiegt – obwohl man in Deutschland der Ansicht ist, dass es nicht heilbar ist. (Danke Dr. Bauer (fms-bauer.de))
Jetzt geht’s los, ich kann voll durchstarten.

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