Sea Band in der Chemotherapie

Und täglich grüßt das Murmel…äh…und alle 3 Wochen grüßt die Chemotherapie. Halbzeit übrigens, Zyklus 4 von 6. Daumen drücken, dass die Übelkeit nicht grüßt. Verlassen will ich mich darauf allein aber nicht, deshalb versuche ich zusätzlich ein neues Hilfsmittel namens Sea Band.

Hierbei handelt es sich um zwei Akupressurarmbänder, die ursprünglich gegen Reiseübelkeit konzipiert wurden. Bei den Tests fand man jedoch heraus, dass es gegen jegliche Arten von Übelkeit hilft – auch bei morgendlicher Übelkeit durch die Schwangerschaft und eben gegen die Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Jippie.

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Kortison-Fettmops und der Sieg über die Übelkeit

Ich bin fett! Und krebsrot! Schatzi sagt, er würde nichts sehen. Aber vermutlich nur, weil der Cortisonstempel auf meiner Stirn durch die dicken Hamsterbacken untergeht. Wie soll man sonst nicht wahrnehmen, dass ich aussehe wie ein Michelinmännchen??
Da hab´ ich mich grad sowas wie „angefreundet“ mit meinem kahlen Kopf, nachdem Schnecki ihn gestreichelt hat und gesagt hat, ich wäre trotzdem hübsch und nachdem Fetti sagte: „Hätte ich mir schlimmer vorgestellt“ – frei übersetzt also sowas wie: „Krass, du siehst mega aus!“ – und nun war’s das schon wieder mit den weiblichen Gesichtszügen.

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