Wer zu laut „mir geht’s gut“ ruft, würgt dämlich

Merke: Wenn es dir im 5. Zyklus gut geht, obwohl du was anderes erwartet hast, schrei es nicht heraus. Tu’s einfach nicht! Ärgert Lilli näHmlich ungemein, und weil ich so dämlich war, schreib ich zur Strafe sogar näHmlich mit „h“. Sozusagen als stilistisches Mittel, das „h“ als Metapher für Dämlichkeit.

Ab Tag 4 kam näHmlich die Wende. Ich Hohlkopf! Würgreiz steht jetzt auf dem Programm. Na so was Tolles aber auch. Herzlich Willkommen im Repertoire an „Catys persönlichen Nebenwirkungen in der Chemotherapie.“ Morgens nach dem Aufstehen, Abends nach dem Sushi oder einfach nur mal so für zwischendurch. (Immer noch bin ich übrigens der Auffassung, dass ich lieber von Sushi spucken würde, als drauf zu verzichten!) Meistens bleibt aber alles drin. Anscheinend habe ich ungeahnte Talente im „nicht spucken, trotz würgen.“ Yes! Wenn mal wieder nach meinen Stärken fragt: das is eine davon!

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Sea Band in der Chemotherapie

Und täglich grüßt das Murmel…äh…und alle 3 Wochen grüßt die Chemotherapie. Halbzeit übrigens, Zyklus 4 von 6. Daumen drücken, dass die Übelkeit nicht grüßt. Verlassen will ich mich darauf allein aber nicht, deshalb versuche ich zusätzlich ein neues Hilfsmittel namens Sea Band.

Hierbei handelt es sich um zwei Akupressurarmbänder, die ursprünglich gegen Reiseübelkeit konzipiert wurden. Bei den Tests fand man jedoch heraus, dass es gegen jegliche Arten von Übelkeit hilft – auch bei morgendlicher Übelkeit durch die Schwangerschaft und eben gegen die Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Jippie.

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Kortison-Fettmops und der Sieg über die Übelkeit

Ich bin fett! Und krebsrot! Schatzi sagt, er würde nichts sehen. Aber vermutlich nur, weil der Cortisonstempel auf meiner Stirn durch die dicken Hamsterbacken untergeht. Wie soll man sonst nicht wahrnehmen, dass ich aussehe wie ein Michelinmännchen??
Da hab´ ich mich grad sowas wie „angefreundet“ mit meinem kahlen Kopf, nachdem Schnecki ihn gestreichelt hat und gesagt hat, ich wäre trotzdem hübsch und nachdem Fetti sagte: „Hätte ich mir schlimmer vorgestellt“ – frei übersetzt also sowas wie: „Krass, du siehst mega aus!“ – und nun war’s das schon wieder mit den weiblichen Gesichtszügen.

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